Angekommen am Kopfe des Jakobsberges wird man von der Wallfahrtskapelle und Kloster Jakobsberg empfangen. Seit über 250 Jahren ist die Kapelle zu den Vierzehn hl. Nothelfern ein beliebter Wallfahrtsort. Von 1921 bis 1950 wurde das Kloster von Trappisten geführt. Danach bis 1960 fungierte es als Noviziatshaus der Ostdeutschen Provinz der Jesuiten. Seit 1961 sind hier eine kleine Gemeinschaft von Mönchen aus der Erzabtei der Missionsbenediktiner von St. Ottilien sowie einige Benediktinerinnen tätig. Deren besonderes Anliegen ist die Betreuung der Wallfahrer und die religiöse Jugend- und Erwachsenenbildung.
umfaßt eine Klosteranlage mit Kreuzgewölbe, Gäste- und Bildungshäuser sowie einen kleinen Teich. Die Trägerschaft des Hauses teilen sich das Bistum und die Erzabtei St. Ottilien (Oberbayern). Das Bildungszentrum Kloster Jakobsberg steht Erwachsenen- und Jugendgruppen für Eigenveranstaltungen sowie Einzelgästen als Bildungsstätte und Ort religiöser Einkehr offen.
In Deutschland einmalig ist die Weinlaube neben dem Kloster. In zwei Reihen mit jeweils 65 Weinstöcken kann der Betrachter Aussehen, Form und Farbe von 130 verschiedenen Rebsorten bewundern.
Tätigt man den Aufstieg zum Jakobsberg, dessen Name wahrscheinlich auf den Wanderapostel Jakobus zurückzuführen ist, so trifft man unterhalb des Klosters entlang eines verschlungenen Waldpfades auf Stationen der sieben Schmerzen Marias. Seit 1720 werden die heiligen 14 Nothelfer verehrt. Jedes Jahr im Juli findet dazu das Fest des heiligen Christophorus in Form einer großen Wallfahrt statt. Durch das Wäldchen führt eine lange Treppe direkt auf wie Wallfahrtkapelle zu und kündigt das Ende des Aufstiegs an.